Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Corona kann das Mädchencamp nicht stoppen

Das besondere Angebot für Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren fand zum 20. Mal statt.

Das Mädchencamp, geleitet von Jugendreferentin Nadine Weuthen und Jugendleiterin Claudia Wilms, fand in der ersten Augustwoche im Haus St. Georg in Wegberg statt. 23 Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren nahmen teil und wurden von 10 Teamerinnen begleitet.  Die persönliche Einladung per Brief erwies sich als ausgesprochen erfolgreich: Die Nachfrage war größer als das Angebot. „Wir konnten leider nicht alle berücksichtigen und hätten noch ein zweites Camp füllen können“, bedauert Nadine Weuthen.

Das Mädchencamp wendet sich an diejenigen, die sich sonst einen Urlaub oder eine Ferienfreizeit nicht leisten können. Ihnen wird ein Programm geboten, das sich an ihren Bedürfnissen ausrichtet. Gleichzeitig ermöglicht ein hoher Betreuungsschlüssel eine intensive Begleitung. In diesem Jahr wurden vier Workshops angeboten. Beim Tanzworkshop erlebten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Gefühle anders als mit Worten auszudrücken. Im Do-it-yourself-Workshop wurden Gegenstände für das eigene Zimmer gestaltet. Beim Spiel- und Bewegungs-Workshop ging es auch darum, Nähe und Distanz neu zu erlernen. Und beim Zeitreiseworkshop wurden Wünsche für die Zukunft greifbar gemacht. „Das Mädchencamp im Jahr 2100 schwebt  und als Workshop wird das Fliegen angeboten“, berichtet die Jugendreferentin von dem Modell, das die Workshop-Teilnehmerinnen gebaut haben. Höhepunkt der Woche in St. Georg war der Maskenball, der am letzten Abend stattfand. Dafür hatten die Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten Materialien wunderschöne Masken gestaltet. „Da fiel es gar nicht schwer, die Maske den Abend über aufzubehalten“, sagt Nadine Weuthen.

Das Mädchencamp wurde auf Video festgehalten. Der Film ist auf der Homepage des Jugendreferats unter www.dasjugendreferat.de abzurufen. 

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