Jahreslosung 2019
Gott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach.
Psalm 34,15

Gedanken zum Erntedankfest 2019

Ein Erntedankgebet weitergedacht...

Gott, lass mich erkennen, worauf es im Leben ankommt. 
Es ist ja alles wertvoll und schön, was ich so habe. 
Ich darf mich freuen an gedeckten Tischen und über Hab und Gut.
Ich darf mich freuen an Körben voller Obst, Brot, Reis und Korn.
Ich lebe in einem reichen Land. 
Das alles ist schön und ich freue mich darüber -
und ist es nicht alles, was zählt.
Worauf es im Leben ankommt ist: 
Deine Ernte in der Welt zu vermehren 
durch Licht und Güte,
durch Fröhlichkeit und Dankbarkeit, 
durch Teilnahme und Teilhabe,
durch Gemeinschaft und Liebe.
Lass mich deinen Namen preisen, indem ich berührbar bin - und bleibe.
 
Dieses Erntedankgebet habe ich in meinen Unterlagen zu Gedanken im Kirchenjahr gefunden. 
Heute habe ich es heraus gekramt. Warum?
 
Es hat mir ins Gedächtnis gerufen - Wertschätzen tun wir die guten Gaben Gottes doch erst so richtig, wenn wir sie nicht nur für uns haben wollen, sondern sie teilen und mit dankbarem Herzen annehmen. Das gilt für das tägliche Brot, wie für die wunderbare Schöpfung.
 
Erntedank bedeutet deshalb immer auch: 
Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind führe ins Haus. Wenn du einen nackt siehst, kleide ihn und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut.“ (Jes. 57,7) - 
 
Mit anderen Worten: 
Freue dich an den guten Gaben Gottes.
Gehe freigiebig und sorgsam damit um.
Lass dich berühren von der Not deines Nächsten.
Und sei gewiss: Das ist Dankbarkeit über die Gott sich freut. 
 
Da fällt mir ein, sagen wir nicht auch deshalb „Danke“ um demjenigen oder derjenigen, die uns etwas schenken damit eine Freude zu machen?
 
Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Erntedankfest 2019
 
Ihr 
Dietrich Denker

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