Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

"Hoffen kann man nur zusammen"

Die siebte und damit vorletzte Etappe seiner 600 Kilometer langen  Tour durch das Gebiet der rheinischen Kirche führt Latzel um die Mittagszeit ins Gemeindezentrum der Versöhnungskirche, die zur evangelischen Reformationskirchengemeinde Neuss gehört. Hier hat gerade die zweite Woche des Ferienprogramms begonnen. Jugendleiterin Danielle Berg hat mit ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern ein Angebot zum Thema Disney-Helden vorbereitet und rund zwanzig Kinder sind mit Feuereifer dabei, sich Accessoires zu ihren Lieblingshelden zu basteln.  „Wir bieten jeden Tag Aktionen an, bevorzugt draußen“, sagt die Jugendleiterin, die sich freut, in diesem Jahr wieder ein volles Programm durchführen zu können. Im letzten Jahr gab es corona-bedingt nur eine abgespeckte Version der Ferienspiele. Die Neusser Gemeinde hat einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gelegt und beschäftigt zwei hauptamtliche Jugendleitende.  „Früher haben wir in erster Linie Ferienfreizeiten angeboten“, erklärt Pfarrer Manfred Budinski, der seit 1999 in Neuss tätig ist „aber die Ferienprogramme vor Ort haben sich in heutiger Zeit als sinnvoller erwiesen.“

Präses Latzel kommt mit den beiden ehrenamtlichen Teamerinnen Franny und Saskia ins Gespräch. Beide werden erst im September konfirmiert, sind aber schon seit dem letzten Jahr als Betreuerinnen aktiv. „Beeindruckend“, findet Latzel. „Ihr seid echte Hoffnungsträgerinnen.“ Dann folgt ein gemeinsames Mittagessen mit den Kindern – corona-konform auf Abstand. Nach etwa anderthalb Stunden setzt sich der Tross wieder in Bewegung – Richtung St. Hubert im Kirchenkreis Krefeld-Viersen. Die Sommertour der Hoffnung in Neuss ist vorbei, die Hoffnungsträgerinnen bleiben und machen sich an die Arbeit.

 

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