Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

In den rumänischen Roma-Dörfern verhungern Kinder

Es ist unvorstellbar und passiert doch in Europa: aus Rumänien erreichen den Kirchenkreis schockierende Nachrichten von verhungernden Kindern in den Roma-Siedlungen des Landes. Die Corona-Pandemie trifft Rumänien hart: die Menschen haben keinen Ersparnisse, der Lockdown hat sie ihrer Einnahmen beraubt ebenso wie die Tatsache, dass kaum Saisonarbeiter in Mitteleuropa gebraucht wurden. Am stärksten sind die ohnehin am Rande der Gesellschaft lebenden Roma betroffen. Die ungarisch-reformierte Kirche hatte ein Projekt aufgesetzt, das Romakindern zu verlässlichen Mahlzeiten, der Möglichkeit des Schulbesuchs und des sozialen Kontakts verhalf. Doch die Pandemie und die damit einhergehenden finanziellen Probleme der ungarischen Kirche gefährden das Projekt: weder die Kosten für die Lebensmittel noch die Personalkosten sind dauerhaft zu finanzieren. Der Kirchenkreis Gladbach-Neuss sammelt deshalb Kollekten und  finanzielle Spenden für dieses Projekt der ungarischen Schwesterkirche. Die Kollekten der beiden Trostgottesdienste am 9.12. in Neuss und am 15.12. in Mönchengladbach sollen nach Rumänien fließen. Wer zusätzlich spenden möchte, kann das unter dem Stichwort "Hilfe für Roma-Kinder" auf dem Konto des Kirchenkreises bei der KD-Bank  tun.

Kontodaten: DE78 3506 0190 1010 9290 12

 

 

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