Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Noch mehr Ideen in Corona-Zeiten

In Dormagen werden die Glocken der evangelischen Christuskirche am Sonntag zur gewohnten Zeit um 10 Uhr läuten und die Menschen zur Besinnung und zum Gebet einladen.

Die evangelische Gemeinde in Kelzenberg überträgt per Livestream sonntags einen Kurzgottesdienst um 10 Uhr, ab 12 Uhr ist er auf der Webseite der Gemeinde eingestellt: www.kirchekelzenberg.de Auch ein Podcast und CDs stehen zur Verfügung.

Die evangelische Kirchengemeinde Wickrathberg beteiligt sich in ökumenischer Verbundenheit mit der kath. Gemeinde St. Matthias Wickrath an der Aktion "Wir halten uns fern und sind füreinander da - Licht der Hoffnung!". Alle Haushalte sind eingeladen, um 19 Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans Fenster zu stellen. "Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unser Dorf, unsere Stadt, unser Land und unsere Welt", sagt Pfarrerin Esther Gommel-Packbier.

In der  evangelischen Gemeinde Brüggen-Elmpt wird es am Sonntag nicht nur einen live gestreamten Gottesdienst, sondern auch einen ebenfalls gestreamten Kindergottesdienst geben. https://youtu.be/t9IjI-PGhJ8

 

Eine einfach umzusetzende Idee kommt von Pfarrer Ulrich Pohl von der  evangelischen Kirchengemeinde Odenkirchen.

Er schreibt:" Mittlerweile verabschieden sich viele Menschen mit "Bleiben Sie gesund". Wir sollten in diesen Zeiten versuchen, wieder einen Gruß wie "Gott segne Sie" oder "Goot segne dich" zu etablieren. Das geht weit über einen flapsigen Imperativ hinaus und zieht den Horizont weit über das eigenen Wohlbefinden hinaus. "Gott segne dich": ich glaube, dass viele Menschen wieder bereit sind, sich das gegenseitig zu sagen, es muss nur jemand anfangen." Er schlägt vor, den Gruß konsequent unter Textnachrichten und zum Gesprächsabschluss zu benutzen.

 

Die evangelische Kirchengemeinde Waldniel hat spontan und mit wenigen Bordmitteln den Evangelischen Bunffunk Waldniel gegründet. Das ist ein Youtube-Kanal und der Name ist Konzept. Es geht bunt und kreativ zu. Beteiligt sind die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendarbeit, die Küsterin, der Kirchenmusiker und die Pfarrer. "Wir wollen für Alt und Jung ein wenig Unterhaltung bieten", sagt Pfarrer Arne Thummes, "aber auch die Möglichkeit zu Einkehr und Besinnung. Wir wollen online miteinander singen, beten, spielen." Die ersten drei Videos sind schon online.

www.youtube.com/channel/UCMpbrPXq_QkpY_2Ccj1shXQ

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