Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Online-Gottesdienste – (un)verzichtbar?

Umfrage zu Online-Gottesdiensten

 Die Evangelische Kirche im Rheinland führt gemeinsam mit vier weiteren Landeskirchen eine Studie zu Online-Gottesdiensten durch. Es handelt sich um die Neuauflage einer Befragung vom vergangenen Jahr, in der die Akzeptanz von Online-Angeboten abgefragt wurde, aber auch Fragen nach Formaten und Interaktionsmöglichkeiten gestellt wurden. An der Umfrage 2020 nahmen knapp 5000 Personen teil. Ein Ergebnis der Befragung: rund zwei Drittel gaben an, auch an Online-Gottesdiensten teilnehmen zu wollen, wenn Präsenzgottesdienste wieder möglich sind. Etwa 24 Prozent nutzten das Online-Angebot nur als Ersatz für einen präsentischen Gottesdienst. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmende kann auf dialogische Elemente verzichten, aber ein Drittel wünscht sich Interaktion beispielsweise in Form der Einbringung von Fürbitten.

Kernfragen der neuen Studie knüpfen an die Erhebung aus dem Vorjahr an: Was ist bei digitalen Gottesdiensten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtig? Die Möglichkeit, sich online an der Fürbitte zu beteiligen und während des Gottesdienstes Kommentare zu posten? Muss der Gottesdienst live sein oder ist ein vorproduziertes und gut geschnittenes Gottesdienstvideo besser? Soll es die Kirche aus dem Ort oder der Region sein oder suchen sich Gemeindeglieder Pfarrerinnen und Pfarrer aus, denen sie über die sozialen Medien folgen? Wie wichtig ist es, dass Online-Gottesdienste in einer Kirche aufgezeichnet werden – oder schalten sich womöglich eher Gemeindeglieder von zu Hause untereinander in einer Videokonferenz zusammen?

Hier der Link zur Umfrage:

 

www.ekir.de/gottesdienstumfrage

 

Die Teilnahme nimmt etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch.

 

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